Der Wettbewerb

Die Museen machen Platz für deine Idee! Welche Aktionen würdest du planen, welche Räume gestalten, welche Visionen entwickeln? Was möchtest du im Museum verändern? Was ist dir wichtig?

WÜNSCH DIR WAS! lädt dich ein: Zeig uns deine Idee zum Thema Museum und wie du sie umsetzen möchtest – das geht alleine oder gemeinsam mit anderen. Wenn dein Konzept überzeugt, bleibt es nicht beim Wünschen: Du kannst es selbst im Museum realisieren und erhältst Unterstützung von Profis.

Der vierte Durchgang von WÜNSCH DIR WAS! findet dieses Jahr im Museum für Islamische Kunst auf der Museumsinsel statt. Die Ausschreibung ist im Herbst geplant. Das Bewerbungsende wird Ende November 2014 sein.

Alle Informationen zur Beratung, Workshops, der Bewerbung und allen Terminen findest du ab August hier.

wuenschdirwas@smb.museum
www.wuenschdirwas.museum
www.facebook.com/WuenschdirwasSMB

Freier Eintritt für Jugendliche bis 18 Jahre in alle Ausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin.

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WÜNSCH DIR WAS!

WÜNSCH DIR WAS! ist ein Ideenwettbewerb für Jugendliche, der von den Staatlichen Museen zu Berlin ausgeschrieben wird. Es geht darum, dass sich Jugendliche mit ihren Wünschen und Vorstellungen in die Museen einbringen können.

Was heißt das konkret? Wenn du zwischen 13-18 Jahre alt bist und eine Idee hast, was man im Museum verändern kann, damit es dir dort besser gefällt, dann kannst du diese Idee beschreiben und dich damit bewerben. Eine Jury entscheidet dann, was die beste Idee ist und diese wird anschließend von den Gewinner_innen gemeinsam mit Expert_innen im Museum umgesetzt. Ab wann du dich genau bewerben kannst und wie das funktioniert, wird dann auf dieser Website veröffentlicht.

Wenn du eine Frage hast oder Kontakt aufnehmen möchtest, schreib uns eine Mail an:

wuenschdirwas@smb.museum

Freier Eintritt für Jugendliche bis 18 Jahre in alle Ausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Aktuelles

Kunstwerke zum Leben erwecken

Momentan arbeitet Merlin Hipp, der Gewinner der letzten Ausschreibung, mit Freunden an der Umsetzung seiner Idee Ausstellungsstücke zum Leben erwecken. Florian Machner von prjktr unterstützt die Jungs mit technischem Know-how zu Projektion und Animation. Marian Winkler steht als Islamwissenschaftler und Kulturvermittler bei allen inhaltlichen Fragen zur Seite.

Bald folgen Informationen zur Präsentation der Ergebnisse.

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest!

Merlin Hipp hat mit seiner Idee ‘Ausstellungsstücke zum Leben erwecken’ die Jury überzeugt und den Realitätspreis gewonnen. Er möchte mit visuellen und akustischen Effekten einzelne Ausstellungsstücke oder Teile von Ausstellungsstücken hervorheben bzw. Prozesse an ihnen simulieren und somit ihre Geschichten erzählen. So würde eine starke inhaltliche Auseinandersetzung mit den Objekten des Museums für Islamische Kunst ermöglicht und die Diskussion um die bildliche Darstellung im Islam angeregt, so die Jury. Die Idee wird im Laufe dieses Jahres im Museum für Islamische Kunst umgesetzt. Dafür bekommt Merlin Hipp professionelle Beratung aus den Museen und finanzielle Unterstützung.

Den Publikumspreis haben Zeynep Cetin und Seymanur Kaya mit ihrer Idee ‘Sitzinseln – Museum als Austauschraum’ gewonnen. Sie erhielten die meisten ‘Gefällt-mir’-Klicks auf Facebook. Die beiden 17-Jährigen wünschen sich atmosphärische Räume und Expertinnen und Experten, die als Gesprächspartner_innen zur Verfügung stehen. Die Preisträgerinnen haben mit ihrer Idee einen Profi-Workshop im Medienbereich gewonnen.

 

 

Wahl zum Publikumspreis // Shortlist

Ausstellungsstücke zum Leben erwecken
Idee: Merlin Hipp (14 Jahre)

Ausstellungsstücke zum Leben erwecken
Wie kann man das Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum Berlin noch interessanter gestalten?
Aus meiner Sicht wäre es gut, die Kunstwerke besser zu präsentieren. Daher schlage ich vor, visuelle Effekte kombiniert mit einem Soundtrack im Museum einzusetzen.
Was stelle ich mir vor?
Ich möchte mithilfe einer Projektion einzelne Ausstellungsstücke und ihre Figuren zum Leben erwecken und deren bewegende Geschichten erzählen.
Wie funktioniert das?
Im Grunde täusche ich das Auge durch den gezielten Einsatz der Helligkeit. Mithilfe eines Projektors kann ich, durch langsames Abdunkeln des Raumes ein Bild des entsprechenden Kunstwerkes über das Kunstwerk selbst legen. Indem ich dieses Bild verändere, kann ich einen starken visuellen Effekt erzielen – Beispielsweise kann man einzelne Figuren hervorheben, zusammen mit einer Audioeinspielung könnte man auch über einzelne Figuren oder Besonderheiten berichten. Oder ich kann einen Alterungsprozess simulieren (Bsp. den Zerfall eines der Ausstellungsstücke). Eine solche Präsentation würde etwa 2-3 min dauern und sich Halb- oder Viertelstündlich wiederholen.
Eine ähnliche Technologie wurde beim Festival of Lights eingesetzt. Link: www.youtube.com/watch?v=DYlzV6fIhxU#t=81
Die Einsatzmöglichkeiten sind ausgesprochen vielseitig!
Außerdem kann ich das Projekt mit einfachen Programmen durchführen (Bsp. PowerPoint oder Keynote). – Auch gerne mit anderen Jugendlichen.
Ich würde folgende 3 Projekte gerne realisieren:
1. Projekt: Medaillon Teppich mit Tieren
Motive Farblich hervorheben (durch Mapping-Projektion) und erläutern (dazu passendes Audiomaterial).
2. Projekt: Mschatta Fassade
Hervorheben der Tatsache, dass einseitig Motive vorhanden sind und den Grund für das Fehlen solcher Motive auf der anderen Seite. (Da sich die Moschee auf der rechten Gebäudeseite befand)
3. Projekt: Das Ischtartor
Alterungsprozess (Das Ischtartor würde ich persönlich sehr gerne realisieren, auch wenn es nicht zum Museum für Islamische Kunst gehört.)


Bitte anfassen!
Idee: Gina May (13 Jahre), Assia Nasser (10 Jahre), Fabia Miah (11 Jahre), Shalyne Voigt (9 Jahre), Melissa Turan (11 Jahre), Patricia Geserick (11 Jahre), Andrijana Fabian (10 Jahre)

Wir wollen einen Raum erschaffen, in dem man als Kind und Jugendlicher (aber auch Erwachsener) nachgemachte Kunstwerke anfassen kann, um die Materialien und die Stoffe zu erfahren.
Damit man das in Ruhe machen kann, soll der Raum mit einem Paravent abgetrennt werden, dahinter soll es vor allem gemütlich und entspannter werden. Dafür wollen wir Sitzsäcke und Teppiche auslegen, wo man in Ruhe die Kopien der Kunstwerke erfahren kann. Spannende Bücher und Bilderbänder zum Thema sollen auch noch dazu gelegt werden.
Da alle Infoblätter viel Text haben und ein bisschen langweilig sind, wollen wir für verschiedene Kunstwerke (z.B. Aleppo-Zimmer) Infoblätter für Jugendliche und Kinder erstellen.
Auf diesen kann man zum Thema zum Beispiel etwas ausmalen oder ein Quiz machen.
Wir haben diesen „Wunsch“ weil wir denken, dass Kinder und Jugendliche viel mehr Spaß hätten, wenn die Atmosphäre gemütlicher wäre und man die Kunstwerke durch das Anfassen besser erfahren könnte und eine bessere Vorstellung hat, für was sie genutzt werden oder warum sie etwas Besonderes sind.


Erlebnisraum mit Sound und Projektion
Idee: Bengü Yildirim (15 Jahre)

Selten werden Dokumentationen von Jugendlichen geschaut. Die heutige Zeit ist spannender. Daher soll ein Raum geschaffen werden, in dem man das Gefühl hat, in die damalige Zeit einzutauchen. Passend zum Film soll sich das Raumgefühl ändern. Man erfährt Informationen zu Ausstellungsstücken und den Fundort. Der Film wird nicht nur vorne gezeigt, sondern um die Zuschauer herum projiziert. Auch Sound kommt aus verschiedenen Richtungen. Der Boden des Raumes ist mit Sand bedeckt, in dem man eventuell auch etwas finden kann. Die Zuschauer sitzen auf Sitzsäcken mitten im Geschehen.


Idee von Joana Max
Idee: Joana Max (14 Jahre)

Ich bin Joana, fast 15 Jahre, und ich weiß selbst nur sehr wenig über den Islam. Ich würde mich freuen, wenn man in Räumen empfangen wird, die an den Islam erinnern.Ich möchte oder würde auch gerne von jüngeren Kindern/Jugendlichen empfangen werden, die mich herumführen und wie im Islam gekleidet sind. Ich würde es total cool finden, wenn es Stationen geben würde, an denen man selber etwas machen kann. Und wenn man von Station zu Station rumgeführt wird von islamischen Künstlern oder Kindern, die über ihr Leben dort etwas erzählen, die sich vielleicht sogar von der Religion abgewandt haben und dann auch erzählen warum.
Bei den Stationen würde ich mich freuen, wenn es darunter eine gibt, wo man lernt seinen Namen islamisch zu sprechen oder zu schreiben, eine wo ich selbst Kleidung anprobieren darf, eine wo ich Süßes oder Kuchen oder normale typisch islamische Gerichte probieren darf, eine wo ich mir Kunst anschauen kann, ein Zimmer, wo ich etwas über die Feiertage, Gebräuche oder anderes erfahren kann, ein Zimmer, das wie eine Moschee aufgebaut ist und in dem man mehr über die Kultur, Gott, Glauben und andere erfahren kann. In jedem Raum würde ich mich über passende islamische Musik und zum Beispiel über so etwas wie Straßenschilder auf deutsch und arabisch freuen, um mehr in die Situation hineingezogen zu werden. (An den Straßenschildern soll es einen Knopf geben, der beim Draufdrücken den Namen ausspricht.)
Ich fände es auch cool, dass die, die bei dieser Aktion dabei sind, sich verewigen können z.B mit Handabdruck und auf islamischer Schrift der Name darunter. Ich will mich sozusagen fühlen, als wäre ich dort.


Landschaft Museum
Idee: Zühre Armut, Gülsah Bulduk und Zeynep Aydin (alle 17 Jahre)

Umgestaltung der Ausstellungsräume
Die Wände der aufeinander folgenden Räume werden entfernt, der große Raum ganz hinten wird durchbrochen, ein Flussweg wird reingebaut, der Boden besteht aus Glas, unten ist Wasser. Sitzraum mit gepolsterten „Pyramiden“ und schwarzer Umhang an den Türen, damit man nicht weiß, was einen erwartet.


Malalbum Islamische und Antike Kunst
Idee: Laura Cicilano (11 Jahre)

Ich habe ein Album zum Ausmalen zusammengestellt. Die Bilder und Ornamente darin zum Thema Orientalische Kunst habe ich im Museum für Islamische Kunst abgeschaut und die schönsten und lustigsten Motive als Malvorlagen benutzt. Ich habe mich gefragt, wie haben die Künstler damals im Orient und in Europa Blumen, Tiere oder Vögel gemalt. Gab es Gemeinsamkeiten in Darstellung oder Maltechnik? Denn Kunst ist etwas, was uns alle verbindet und die Welt schöner macht.
Meine Idee ist es, die Malalben auszudrucken, an die jungen Museumsbesucher zu verteilen und eine Schnitzeljagd im Museum für Islamische Kunst zu veranstalten. Wer alle Bildfragmente findet, wird die orientalische Kunst kennenlernen und bekommt einen Preis.


Plastische Eindrücke: Gedankengänge festhalten und ausstellen
Idee: Jeremy Siring (19 Jahre)

Zu aller erst bekommt jeder Besucher die Möglichkeit Modelliermasse (und evtl. ein Set mit Dekorationsobjekten) entgegen zu nehmen, sodass dieser während dem Betrachten der „Hauptausstellung“ Eindrücke und individuelle Gedankengänge – bewusst oder unbewusst – in abstrahierter Form plastisch festhalten kann. Natürlich ist das Formen von kontextlosen Plastiken ebenfalls gestattet!
Außerdem ist es möglich, dass die Location, die Ausstellung, entweder von Museum zu Museum wandert, oder diese Museen einfach an dem Projekt insofern mitwirken, dass ihre Besucher ebenfalls die Möglichkeit haben, den gewonnenen Eindruck plastisch festzuhalten. Ihre Kreationen können einfach von dem Museum in die Ausstellung der Plastiken geschickt werden.
Die Ausstellung „plastische Eindrücke“ kann somit auch von anderen Museen profitieren, und umgekehrt, denn die Informationen der Objekte werden kodiert. Eine simple Entschlüsselungs – App entschlüsselt diese Codes und zeigt dem Betrachter die Verknüpfungen zu dieser Plastik, wie zum Beispiel den Namen des Künstlers, das Impressum der dazugehörigen Ausstellung oder ähnliches. Somit können die ausgestellten Plastiken, die jemand interessant findet, zusätzliches Interesse an anderen Ausstellungen wecken.
Der Raum, in dem die Plastiken ausgestellt werden, sollte möglichst dunkle Wände, aber eine weiße Decke haben, denn in jeder Ecke des Raums sind Scheinwerfer verankert, die die Objekte von unten nach oben mit Licht bestrahlen. Das Licht projiziert ein gewaltiges Schattenspiel auf die Decke, denn die Plastiken hängen an seidenen Fäden von der Decke herab. Es lässt sich überlegen die Wände und/oder den Boden und die Decke zum Teil mit Spiegeln auszuschmücken, um dem ganzen Licht-Spektakel ein noch größeres Kaleidoskop-Flair zu geben.
Als Modelliermasse eignet sich meines Erachtens am besten weiße „lufttrocknende Modelliermasse“, denn sie ist relativ günstig (250g = 1,50 Euro) im Vergleich zu anderen Modelliermassen und bietet optimale Voraussetzungen für eine atemberaubende, relativ kostengünstige, durch „kleine Leute groß gewordene“ Ausstellung, an der jeder GEWÖHNLICHE BÜRGER mitwirken kann.


Schaupspielkunst
Idee: Murat Celik (14 Jahre)

Meine Idee macht den Museumsbesuch lebendiger. Ich stelle mir das so vor, dass die Führer und das Aufsichtspersonal passend zur der Zeit und der Region, aus der die Ausstellungsstücke stammen, gekleidet sind. Die Besucher werden von ihnen herumgeführt. Doch plötzlich wird der Führer als Dieb beschuldigt (von einem Schauspieler/Personal) und die Besucher fühlen sich in die damalige Situation zurückversetzt. So ergibt sich eine Story, die Jugendliche und Kinder aber auch Erwachsene unterhält.


Sitzinseln –  Museum als Austauschraum
Idee: Zeynep Cetin, Seymanur Kaya (beide 17 Jahre)

Es stehen Experten für Gespräche zur Verfügung.
Besucher können sich zum Austausch auf gemütlichen Sitzinseln niederlassen.
Laien und Experten kommen auf den Sitzinselns ungezwungen ins Gespräch.


Unvollkommenes vervollständigen
Idee: Gülsan Yapru (18 Jahre)

Gemälde oder Kunstobjekte, die mit der Zeit fehlende Stücke/Stellen haben, werden von den Besuchern vervollständigt.
Das Bild ist meine Version der Vervollständigung, der Fassade des Kalifenpalast Mschatta, bei Amman / Jordanien, 743–44. (unten links fehlt ein Viereck.)


Es geht weiter mit WÜNSCH DIR WAS!
Der vierte Durchgang von WÜNSCH DIR WAS! findet dieses Jahr im Museum für Islamische Kunst auf der Museumsinsel Berlin statt. Ihr könnt euch ab sofort bewerben! Das Bewerbungsende ist der 17. Februar 2015.

Immer Bescheid wissen?

Schick uns eine E-Mail an wuenschdirwas@smb.museum und wir nehmen dich in unseren Newsletter auf.



Museum für Islamische Kunst

Ihr wollt etwas über das Museum für Islamische Kunst erfahren? Der Direktor Herr Weber stand Rede und Antwort.

Reporter: Herr Weber, Sie sind Direktor des Museums für Islamische Kunst auf der Berliner Museumsinsel. Es ist das einzige Museum in Deutschland dieser Art. Seit ungefähr 100 Jahren besteht diese umfangreiche Sammlung. Was ist heute anders?

Stefan Weber: Als das Museum 1904 gegründet wurde, war das etwas ganz Neues! Nun sollten zum ersten Mal in einem Museum neben der europäischen Kunst auch spektakuläre Objekte islamischer Kulturen zu sehen sein (…).Damals gab es nur ganz wenige Muslime in Deutschland, und Reisen nach Ägypten oder Tunesien waren für einen normalen Menschen unmöglich. (…). Heute sind Muslime ein Teil Deutschlands.

Reporter: Was ist eigentlich islamische Kunst?

Stefan Weber: Das ist eine gute Frage, denn darunter versteht man vieles. Man kann es sich am besten wie eine große Kiste mit dem Aufkleber „Islamische Kunst“ vorstellen. In diese legen wir dann eigentlich erst einmal alles, was besonders schön, besonders alt, besonders selten ist und vor allem aus muslimischen Ländern stammt. Natürlich bestand die Bevölkerung dieser Länder nie ausschließlich aus Muslimen (…). Das Wort „Kunst“ ist hier erst einmal so zu verstehen: Museumsleute sammeln vor allem, was Qualität hat. Nicht irgendeinen Teppich, sondern die farbenprächtigsten, ältesten und bestgeknüpften der Welt.

Reporter: Was ist nun für junge Besucher an der alten islamischen Kunst interessant?

Stefan Weber: Es gibt so viel zu entdecken, und man will wissen, woher die Dinge kommen und wie alles hergestellt worden ist. Die Meister damals konnten etwas, was ich nicht kann. (…). In unserem Museum kann man sich gut in frühere Zeiten zurückversetzten: Wir besitzen viele alte Gebäudeteile, sodass man sich mit Fantasie vielleicht vorstellen kann, wie die Kalifen, Sultane, Prinzen und Prinzessinnen, aber auch normale Leute lebten.

Reporter: Haben Sie auch ein oder mehrere Lieblingsstücke?

Stefan Weber: Eigentlich liegen mir viele Ausstellungsstücke am Herzen. Es sind aber immer zwei Gegenstände, die mich außerordentlich faszinieren. Zum einen die rotgold schimmernde Keramikscherbe, die vor über 1000 Jahren in Samarra, der Kalifenstadt, hergestellt wurde. Sie glänzt wie Gold, ist aber billiger; eine technische Revolution damals! Die Farbe Rot ist auch ein Stichwort für mein zweites Lieblingsobjekt: das Wohnzimmer eines reichen Kaufmannes aus Aleppo. Auf den Malereien aus diesem Zimmer kann der Besucher viel entdecken. Was, will ich aber hier nicht verraten, denn das kann man besonders gut im Museum selbst erfahren!

(Aus dem Buch: Islamische Kunst für junge Leser. Eine Reise durch die Geschichte von Sabine Böhme und Karen Bartram)

 



Die Gewinnerinnen und Gewinner 2015



das Gewinnerprojekt 2013

Graffiti im Museum

das Gewinnerprojekt 2013



das Gewinnerprojekt 2012

NACHTS IM MUSEUM

das Gewinnerprojekt 2012



das Gewinnerprojekt 2011

MIXART

das Gewinnerprojekt 2011



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