WÜNSCH DIR WAS! 2012

Zeig’s uns! Das Ethnologische Museum, das Museum für Asiatische Kunst und das Museum Europäischer Kulturen fordern dich heraus. Der Ideenwettbewerb für Jugendliche WÜNSCH DIR WAS! geht 2012 in die zweite Runde und wartet auf Ideen für die Museen Dahlem. Wie wünschst du dir ein Museum für dich und andere Jugendliche?

Wenn du mit deiner Idee gewinnst, bleibt es nicht beim Wünschen: Die Gewinner_innen dürfen ihre Idee in die Tat umsetzen und erhalten Unterstützung von Profis! Außerdem erhält eine innovative, aber nicht umsetzbare Idee, den Utopie-Preis. Eine Vorauswahl der besten Ideen geht ins Rennen um den Publikumspreis, für den du nach Ende der Bewerbungsfrist auf unserer WÜNSCH DIR WAS!-Facebook-Seite abstimmen kannst.

Wenn du zwischen 13 und 18 Jahren oder Schüler_in bis zur 13. Klasse bist, dann bewirb dich vom 15. Oktober bis 11. November 2012 mit deinen Museumsvisionen und verwirkliche deine Gewinner-Idee 2013 in den Museen Dahlem.

 

 



Gewinner_innen & Shortlist

Wir danken allen Teilnehmer_innen 2012  für die vielen wundervollen Ideen!
Die Preisverleihung fand am 7. Dezember 2012 statt.

Im Herbst 2012 haben die Staatlichen Museen zu Berlin diesen Wettbewerb zum zweiten Mal ausgeschrieben und Jugendliche eingeladen, Ideen zu entwickeln, wie sie sich ein Museum für sich und ihre Altersgruppe wünschen würden.

Die Gewinnerinnen des Realitätspreises
Am 7. Dezember 2012 kürte eine acht-köpfige Jury die Schülerinnen-Gruppe Emily Liebegott-Jones (16), Helena Kühnemann (16), Paula Reiz (16), Anna-Luisa Scholze (16) und Lea Marie Lembke (16) als Gewinnerinnen des Wettbewerbs in den Museen Dahlem. Ihre Idee wird mit der Realisierung in den Museen Dahlem belohnt und ab Februar 2012 umgesetzt. Die Gruppe der fünf Mädchen wünscht sich ein Format mit dem Titel NACHTS IM MUSEUM. Die Jury urteilte, dass es sich dabei um eine mystische Idee handelt, welche dem Besucher einen anderen Blick bietet. Dadurch, dass die Objekte nachts anders erscheinen, könnte ein Event wie “Nachts im Museum” dazu beitragen, die Objekte auch tagsüber anders zu sehen.”

Ein Utopiepreis wurde diesmal nicht vergeben, da die Jury befand, dass alle eingereichten Ideen umsetzbar gewesen wären.

Gewinnerin des Publikumspreises
Zusätzlich zu den von der Jury gewählten Realitätspreis konntet ihr auf unserer “Wünsch Dir was!”- Facebookseite für eure Lieblingsidee abstimmen. Die Idee mit den meisten “Gefällt mir-Klicks” wurde ebenfalls am 7. Dezember 2012 bekannt gegeben.
Das Projekt „Idee: Diversity Bird. Eine Brücke zu uns“ von Johanna Tannen (16) erhielt mit 310 „Gefällt mir“-Klicks die meisten Stimmen und ist somit Gewinner des Publikumspreises.

Die Shortlist 2012 in Bildern:

 

Anders (er)leben!
Idee: Olga Röper (17), Marlene Morkel (16), Caterina Kirst (16), Anne, Gillmeier (17), Fritzie Benesch (17)

Wenn man durch die großen Räume des Ethnologische Museum Dahlems läuft begegnen einem auf diesem Weg nur wenige Menschen. Der Gebäudekomplex wirkt verlassen und einsam, in ihm ruhen jahrhunderte alte Schätze. Viele von diesen Ausstellungsstücken sind Masken, Musikinstrumente, Kochgeschirr, Kleider, Dinge, die wir auch heute noch täglich benutzen.
Doch eine wirkliche Verbindung kann man als Besucher, ja, vor allem als Jugendlicher, nicht zu den hinter Glas präsentierten Dingen finden. Sie wirken fern, auch wenn sie nur ein paar Zentimeter entfernt sind. Der Museumsaufenthalt ist eher einer der von der trockenen Sorte.
Wir wollen Jugendlichen einen Museumsbesuch anderer Art bieten. Sie sollen sich interaktiv an verschiedenen Stationen einbringen können. Diese sollen die verschiedenen Sinne ansprechen, deswegen lautet unser Motto „fünf Sinne- fünf Kulturen!“.
Durch das aktive Mitdenken und Mitgestalten erhoffen wir uns, dass Jugendliche mehr von ihrem Museumsbesuch in Dahlem mitnehmen können.

Das große Begreifen
Idee: Ruben Hüne (13), Jamie Eicker (13), Lucca Bär (13), Yunus Szönyi (13), Sahatsawat Rohnke (13)

Wir finden es toll, wenn man Duplikate von Gegenständen wie Schmuck, Werkzeuge oder Instrumenten ausstellen kann, um sie mal auszuprobieren. Diese Objekte sollten überall in der Ausstellung verteilt werden. Grüne Hand: Objekte die man anfassen darf, Rote Hand: Objekte die man nicht anfassen darf.

Diversity Bird. Eine Brücke zu uns
Idee: Johanna Tannen (16)Was soll ausgestellt werden?Was soll ausgestellt werden?

Was soll ausgestellt werden? Bei meiner Idee handelt es sich um die Ausstellung einer begehbaren Bambusbrücke (ähnlich dem Modell auf dem Bild oben).
An der Brücke hängen Vogelkäfige (siehe Modell), in denen viele verschiedene Vögel sitzen. Dein Beitrag als Besucher Mit der Ausstellung zentral verbunden wäre ein Workshop, bei dem DU aktiv werden kannst. Du hast die Möglichkeit deinen individuellen und Selbstgestalteten Vogel der Ausstellung beizufügen. Warum Vögel, eine Brücke, und goldene Käfige??
Die Vögel: Der Vogel allein repräsentiert Dich und deine ganz eigene Geschichte und Individualität.  Die Vögel insgesamt sind so automatisch Symbol anderer sozialer Umfelder, durch die Du und die anderen Besucher in ihrem Leben geprägt sind. Vögel sind für mich außerdem generell ein Zeichen für unendliche Freiheit. Sie haben die Freiheit, dorthin zu fliegen, wohin sie wollen und wie lange sie wollen. Ihrem Wesen ist im übertragenen Sinn genau das zu Eigen, wonach wir uns sehnen: Der Freiheit. Der Freiheit, trotz aller Unterschiede auf den Anderen zuzugehen. Gleichzeitig erfahren wir immer wieder, dass unsere Möglichkeiten begrenzt und durch äußere Einflüsse eingeschränkt sind.  Allzu oft sind wir gefangen: Gefangen im Käfig.Die Käfige: Die Vögel sitzen in goldenen Käfigen, welche an der Brücke befestigt sind. Der Käfig ist Symbol für die Zwänge und Frustrationen des Alltags eines Jeden. Diese negativen Erfahrungen und Umstände, die unsere Freiheit einschränken, trennen zumindest auf den ersten Blick.  Wir fühlen uns alleine gelassen, oft vergessen und ausgenutzt. Doch auch negative Erfahrungen können zusammenschweißen, Gemeinschaften stärken und bestärken. Sie verbinden uns, da wir früher oder später alle mit ihnen in Verbindung kommen. Sie zeigen uns neue Perspektiven; manchmal sogar andere Wege.  Somit sollen die Käfige nicht nur ein Appel sein, sich dieser Erkenntnis bewusst zu werden, sondern vor allem, sich darüber hinwegzusetzen.
Die Brücke: Brücken verbinden. Brücken verbinden Kontinente und Länder, Kulturen und Sitten, Länder und Nationen.
Genau wie Wir eine Welt, eine verbundene Menschheit sind. Gerade dadurch, dass es eine begehbare Brücke sein soll und Du eingeladen bist, diese aktiv zu beschreiten, unterstützt die Brücke das Gefühl der Verbindung vom „Ich“ zum „Wir“. Dein „Ich“ soll sich mit dem „ICH“ des Anderen zusammenfinden.  Was soll das Ganze? —Meine Intention: Bei dem Workshop erhoffe ich mir, neben Spaß an der Mitgestaltung, vor allem eine weiterführende Reflexion von Dir. Mein großer Wunsch wäre, dass Du durch die Herstellung und Widerspieglung des eigenen „Ichs“ und die anschließende Eingliederung in die große „Brücke“, Rückschlüsse auf das reale Leben ziehen wirst: Die Erkenntnis, dass die Welt nur in Frieden leben kann, wenn Du bzw. der Mensch die Einheit der Menschheit in ihrer Vielfalt (diversity) entdeckt. Meine Intention ist, dass Du dir die vorhandene oder auch (noch) nicht vorhandene Verbundenheit mit deinen Mitmenschen bewusst machst. Du sollst spüren, dass die Menschen, die uns so fern scheinen, in Wirklichkeit näher bei uns sind, als wir denken.  Jeder ist mit jedem irgendwie verbunden. Dieses Bewusstsein soll durch den Workshop geschaffen werden bzw. weiter wachsen.

Eatmission. Wünscht sich was!
Idee: Mandy Werner (17), Jette Rasmussen (16), Sabina Kolliwer (17), Sophia Koch (16), Desiree Mendonca (16)

Wir wollten Kultur zum anfassen machen.
dafür haben wir verschiedene Workshops zu Handarbeiten und zum Schluss einen Kochkurs für die Teilnehmer vorbereitet.
Wir waren der Meinung, in Museen läuft man nur umher und bekommt nicht viel von den Dingen mit. Man bekommt nur Informationen und Anschauungsmaterial. Wir selbst würden öfter ins Museum gehen, wenn man an verschiedenem kulturellem Vorgehen selbst teilnehmen könnte.
Wir wollen etwas von dem Tag mitnehmen.

Kaugummiautomat
Idee: Pauline May (13), Frederike Eidt (13), Elena Graupe (13), Guilia Barz (13), Tim Potthoff Lumbreras (13), Chrissi Schäfer (13)

Es gibt in jeder Etage mehrere Automaten, in jedem Automaten gibt es andere Sorten in einer anderen Form. Z.B. in der Nähe vom Boot steht einer, da sind Kaugummis in Bootsform und haben Kokosnuss Geschmack. Man kriegt einen Kaugummi, wenn man eine Frage richtig beantwortet. Man hat 3 Versuche!
Ananas
Die Ananas schmeckt süß-säuerlich. Sie wächst aus der Erde.
Limette
Die Limette ist sauer. Man kann den Saft für vieles gebrauchen. Für Essen, Cocktails und vieles mehr.
Kiwi
Die Kiwi schmeckt säuerlich. Sie kommt aus Neuseeland und wächst an Büschen.
Kumquat
Die Kumquat schmeckt so ähnlich wie Mandarine. Man kann sie mit Schale essen und hier ist die Originalgröße.
Noni
Die Noni schmeckt ein bisschen wie eine Zitrusfrucht und Honig.
Kokosnuss
Die Kokosnuss wächst an Palmen und die Haare könne für sehr viel verwendet werden.
Papaya
Die Papaya wächst an Bäumen und schmeckt süß-säuerlich.
Mango
Die Mango wächst an Bäumen. Sie schmeckt süß-säuerlich.
Banane
Die Banane wächst an Bäumen. Affen mögen sie gerne. Sie schmeckt süßlich.

Leben in einer anderen Welt
Idee: Michelle Krause (16), Yvette Noack (16), Fritzi Heubaum (16), Julinka Welz (17)

Um sich einfühlen zu können, wie Menschen in anderen Kulturen leben, hatten wir die Projektidee, eine Wohnung in Vietnam darzustellen, in der man sich wie zu Hause fühlen kann, denn es gibt dort Essen aus der Kultur (inklusive Rezepte und eventuelle Kochkurse), Musik, kleine Sprachkurse an der Wand, Spiele, die dort Einheimische spielen und wer Lust hat, kann sich auch an der Nähmaschine versuchen und Markenklamotten schneidern, die wir hier tragen. So wollen wir uns die andere Welt näher bringen, sie spielerisch entdecken – so wie wir sie vorher noch nie gesehen haben!
Als wir das Museum mal besucht hatten, ist uns aufgefallen, dass die Ausstellungen zwar interessant sind, aber insbesondere für Jugendliche etwas zu abstrakt sind. Es baute sich eine Distanz zwischen den Exponaten und unseren Vorstellungen auf. Deshalb wollen wir mit unserer Idee die andere Kultur (zB Asien/ Vietnam) spielerisch greifbar machen und den Spaß daran schenken, eine fremde Kultur kennen zu lernen.

Mal anders zu Tisch
Idee: Sarah Benbelgacem (13), Musa Renner-Samanci (13), Angelo Böttger (13), Kjetil Jitschin (13), Themis Pilz (13)

Es soll Typisches Südsee Essen geben. Das Essen auf dem Markt wird in einer Südseehütte ausgestellt. Der Ausstellungsbereich bietet ausreichend Platz dafür. Das Essen ist für Klassen und Gruppen gedacht. „Essen in der Südsee“ findet statt: jede 2. Woche Mittwochs, Freitags und Samstags zwischen 10 -17 Uhr.

Nachts im Museum
Idee: Emily Liebegott-Jones (16), Helena Kühnemann (16), Paula Reiz (16), Anna-luisa Scholze (16), Lea Marie Lembke (16)

Wir hatten die Idee ein Event zu inszenieren, welches am späten Nachmittag oder Abend stattfinden soll.
Die Teilnehmer werden in der Eingangshalle, mit Instillationen von Licht und Film auf einen spannenden Abend eingestimmt. Traditionelle Leckereien und Getränke versetzen die Teilnehmer in eine längst vergangene Zeit. Danach wird eine Gruppe von höchstens 10 Leuten das Museum mit Taschenlampen erkunden. Diese wird von einem Museumsführer begleitet, welcher spannende Geschichten und Hintergrundwissen in einer mystischen Atmosphäre vermittelt. Musik spielt und Jeder kann das Museum für sich auf eine neue Weise entdecken, dass macht diesen Abend zu einem echten Erlebnis.
Im Rahmen des Kunst-Leistungskurs Unterrichts wurde uns von dem Projekt ” Wünsch dir was!” erzählt und wir fanden die Idee von Anfang an super und haben angefangen, darüber nachzudenken, wie man junge Leute am besten ins Museum lockt. Wir hatten viele Ideen doch die meisten mussten wir verwerfen. Klar manche Dinge sind einfach nicht umsetzbar. Für die Idee eine Nacht-Führung zu veranstalten haben wir uns entschieden weil es uns selbst anspricht. Museen sind oft so trocken und nicht sehr aufregend. Jugendliche brauchen aber immer Action und Spaß das ist was uns in unserem Alter interessiert. Durch die spezielle Führung wird das Museum spannend, zu einem Ort der nicht nur trocken Wissen vermittelt sondern in dem man in die Geschichte der verschiedenen Völker eintauchen kann. Das Ethnologische Museum Dahlem hat unglaublich tolle, interessante Dinge zu bieten, es wird Zeit das, das mal jemand mitbekommt!

Neue Perspektive
Idee: Klara Pond (13), Mia Buckley (13), Emelie Steinbart (13), Timo Lehmann (13), Luis -Sebastian Gonzales-Bessler (13)

Gemeint sind so eine Art Fernrohre die in den Gängen des Museums stehen. Wenn der Besucher hindurch sieht, kann er z.B. die Einwohner der Insel beim jagen, oder Kleidermachen sehen, oder die Hütten in den Gängen des Museums stehen sehen und noch viel mehr! Diese Idee finden wir gut, weil man sich besser in ihr Leben hinein versetzen kann!

Ohrnamente
Idee: Hendrik Haase (18)

Die Augen haben im Museum immer genug zu tun: Vitrinen, Museumstexte, Fotografien, Objekte ect. Es wäre aber schön, wenn auch die anderen Sinne und ganz besonders das Gehör noch mehr angesprochen würden.
Ich wünsche mir daher OHRNAMENTE (Hörspielecken) überall in den Museen Dahlem. In jeder Abteilung mindestens eine. Die Hörspielecken sollen Orte sein, die zum Verweilen einladen. Man könnte sie z.B. an folgenden Stellen einrichten: Im Palauhaus, in der Grotte im Museum für asiatische Kunst, zwischen den Bisonroben der Indianer Nordamerikas, vor dem afrikanisches Thronensemlbe, zwischen den Stelen Lateinamerikas, im japanischen Teezimmer und vor der Gästehauswand in den Welten der Muslime.
Es braucht nicht viel, um Ohrnamente zu schaffen: Zum einen natürlich Sitzgelegenheiten, vor allem Kissen, Sitzsäcke und Korbstühle. Gedacht sind die Ohrnamente explizit für Jugendliche oder für Familien mit Kindern. Damit auch ganze Schulklassen kommen können, müssen ausreichend Sitzplätze geschaffen werden. Und zum anderen die Tontechnik mit gut platzierten Lautsprechern.
Die Hörspiele sollten auf Deutsch und Englisch sein und im Wechsel zu jeder vollen Stunde abgespielt werden. Wenn sie auch auf Englisch angeboten werden, können zum einen viele Menschen unterschiedlicher Herkunft sie verstehen und zum anderen könnten auch Englischlehrer mit ihren Schulklassen kommen, sobald sie davon erfahren haben,
Ein Schild an jedem Ohrnament und Handzettel an der Information am Eingang informieren über die Spielzeiten und Sprachen.
Warum sind die Ohrnamente gut für die Museen Dahlem?
Jugendliche stehen nicht gerne lange und lesen schon in der Schule sehr viel. Die Museen Dahlem bilden diesen riesigen Museumskomplex, in dem man mal eine Pause braucht, um inne zu halten und die Eindrücke sacken zu lassen. In den Ohrnamenten kann man länger verweilen, man entspannt zwischendurch und hat danach wieder mehr Lust noch ein wenig zu Fuß zu gehen. Beim Hören kann man sehr viele Informationen aufnehmen, weil es unbewusst geschieht und nicht viel Aktivität verlangt. Die Besucher haben dann einen Grund wiederzukommen, weil sie auch die Hörspiele in den anderen Abteilungen hören möchten. Das verstärkt sich noch, wenn man die Hörspiele jährlich oder alle zwei Jahre aktualisiert.
Als spezielle Veranstaltung, könnte man an Wochenenden nachmittags ein besonderes Kinderhörspiel für die ganz kleinen bringen.

Reise in die Südsee
Idee: Lone Ball (13), Sitha Sandjaja (13),Emma Steinke (13), Leonie Kretschmann (13)

Das Museum Dahlem sollte 2x im Monat eine Veranstaltung durchführen, wo man die Südseekultur für sich entdecken kann. Die Karten bestellt man im Internet.
Der Schritt in die Südsee. Ein fantastisches Erlebnis für Groß und Klein, in dem wir das Gefühl vermitteln wollen die Meerestiere aus der Nähe beobachten zu können.

Sakura – Japanische Kultur: mal anders!
Idee: Laura Bublitz (18), Nina Pusch (16)

Sakura-japanische Kultur: Mal anders!
Als wir das Museum besuchten, inspirierte uns gleich am Anfang das riesige Plakat vor dem Museum, auf dem verschiedene antike Skulpturen verschiedener Kulturen dargestellt wurden.
Und da kam uns unsere Idee.
Wir wollen die traditionellen Kulturen neu entdecken und die Veränderung dieser Kulturen in der heutigen Zeit darstellen.
Wir haben uns die einzelnen Ausstellungen angeschaut und haben uns am meisten zu dem asiatischen bzw. speziell dem japanischen Bereich hingezogen gefühlt.
Und zwar konkret die traditionelle und die heutige japanische Kultur.
Wir wollen diese zwei Kategorien interaktiv und in Form von Workshops für die Besucher des Museums darstellen.
Im Zentrum des Projekts steht die Darstellung einer Plakatwand, welche zweigeteilt sein wird.
Zwei Fotografien stehen im Mittelpunkt, eine zu dem Thema: das traditionelle Japan und die andere zu dem Thema: Japan heute.
Es stehen den Besuchern verschiedene magnetische Kärtchen mit Texten, Bildern und Fotografien zur Verfügung, welche sie dann den zwei Kategorien zuordnen können.
Die folgenden Module wären auf der interaktiven Plakatwand vertreten:
1) Kampfkunst
2) Mode
3) Kunst
4) Anime und Manga
5) Traditionelle Musik
6) Popmusik – J-Pop
7) Tätowierkunst (jap. Irezumi )
Außerdem, wie schon gesagt, werden den Besuchern Workshops, die sich um die Plakatwand abspielen, angeboten.
Hierzu würden wir Fachleute einladen, welche diese Workshops leiten würden.
Die Themen dieser interaktiven Workshops wären.
1) Kampfkunst
Eine Einführung in die Verhaltensweisen eines japanische ‚Samurai‘.
2) Mode
Schneidern eines Kimonos oder eines Lolita Kostüms.
3) Kunst
Die Grundausbildung einer Maiko, hierzu gehören:
Ein Kalligrafie, Ikebana, Origami und Keramik Workshop.
4) Anime und Manga
Wie zeichne ich eine Person oder einen Charakter im Manga Style?
Hier lernst du es!
5) Traditionelle Musik
Hörprobe in eine andere Kultur.
6) Popmusik – J-Pop
7) Tätowierkunst:
Bodypainting japanischer Art.

Schnitzeljagd
Idee: Jan Wilbert Juchem (13),Valentin Charlé (13), Leana Ardeleanu (13), Ernesto Bagit (13), Tammo Blotevogel (13)

1. Mit der Schnitzeljagd hat man die Möglichkeit, wie bei einer Schatzsuche durchs Museum geführt zu werden.
2. Ihr könnt euch für ein Thema entscheiden und lernt noch mehr darüber.
3. Durch Fragen, suchen und eventuell Teamarbeit gelangt ihr bis zum Ende, wo euch ein kleiner Preis erwartet.
4. Viel Spaß!

Diese Shortlist von 2012 ist auch als Album auf unserer Facebook-Seite.


Jury 2012

Prof. Dr. Michael Eissenhauer / Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin

Dr. Heike Kramer / Leiterin Gesellschaftliches Engagement und Veranstaltungsmanagement, Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Leontine Meijer van Mensch / Dozentin Reinwardt Academy, Amsterdam

Sophia Wohlfarth / Gewinnerin von Wünsch dir was! 2011

Michelle Biallowons / Gewinnerin von Wünsch dir was! 2011

Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek / Direktor Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin

Dr. Richard Haas / Stellvertretender Direktor Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Dr. Elisabeth Tietmeyer / designierte Direktorin Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin



Die Museen Dahlem

Ein Haus, drei Museen – und viele Fragen: Wie kam der Döner nach Berlin? Was haben Mangas und Cosplay miteinander zu tun? Wie riecht ein Teehaus aus echtem Tee? Woher kommt das Wort Tattoo? Welche Mode tragen Jugendliche in Südafrika? Wird die Welt 2012 wirklich untergehen?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen kannst du in den Museen Dahlem bekommen, im Ethnologischen Museum, im Museum für Asiatische Kunst und im Museum Europäischer Kulturen. Hier findest du eine der größten Sammlungen von Kunst- und Kulturgegenständen aus aller Welt.

Öffnungszeiten
Di–Fr: 10–18 Uhr
Sa/So/Feiertage: 11–18 Uhr
Mo geschlossen

Besuchereingang
Lansstraße 8/Arnimallee 25
14195 Berlin

Der Eintritt in die Museen Dahlem ist für Jugendlichen bis 18 Jahre frei.
Wenn du noch Schüler_in, aber bereits älter als 18 Jahre bist, dann melde dich für deinen freien Eintritt an der Kasse mit dem Stichwort WÜNSCH DIR WAS!

 



Team 2012

Gerne beantworten wir eure Fragen und warten auf eure spannenden Ideen!

Daniela Bystron / Projektleitung, Besucher-Dienste der Staatlichen Museen zu Berlin
Veronika Deinzel / Projektkoordination MIXART Festival
Anna Giesecke / Projektkoordination WÜNSCH DIR WAS! Museen Dahlem
Riccarda Hessling / Projektassistenz NACHTS IM MUSEUM
Judith Kirchner / Projektkoordination MIXART Ausstellung
Martina Kopp / Projektkoordination NACHTS IM MUSEUM
Larissa Wilke / Facebook-Redaktion
Monika Zessnik / Projektleitung, Besucher-Dienste der Staatlichen Museen zu Berlin



Einladung zur Gewinnerpräsentation am 19.11.2015



Die Gewinnerinnen und Gewinner 2015



das Gewinnerprojekt 2013

Graffiti im Museum

das Gewinnerprojekt 2013



das Gewinnerprojekt 2012

NACHTS IM MUSEUM

das Gewinnerprojekt 2012



das Gewinnerprojekt 2011

MIXART

das Gewinnerprojekt 2011



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